Setze auf mehrere Lichtquellen statt einer Deckenlampe. Eine warme Tischleuchte am Lesesessel, LED-Strips mit geringer Helligkeit hinter dem Regal, ein gedimmter Bodenstrahler in der Ecke: So verschwindet harter Schatten. Sanfte Übergänge lassen Räume ruhiger erscheinen. Wichtig sind warme Farbtemperaturen am Abend, damit Melatonin ansteigt. Nutze smarte Steckdosen oder analoge Dimmer, um Routinen einfach zu halten. Je gleichmäßiger das Licht, desto weniger visuelle Müdigkeit entsteht.
Naturnahe Töne wie Salbei, Leinen, Taupe oder gebrochenes Weiß schaffen leise Hintergründe, die nicht ständig Aufmerksamkeit fordern. Setze Akzente gezielt: eine keramikfarbene Vase, ein tiefgrünes Kissen, vielleicht ein gedämpftes Blau als Bildrahmen. Vermeide zu viele Kontraste auf engem Raum, denn das erhöht innere Spannung. Wenn du Farbe testest, probiere sie morgens und abends, da Lichtwechsel Wirkung stark verändern. Wenige, gezielte Entscheidungen sind hier wirkungsvoller als ein buntes Sammelsurium.
Bildschirme senden hartes, kaltes Licht und stören Erholungsphasen. Positioniere den Ruheplatz ohne direkten Blick auf TV oder Monitor. Aktiviere Warmton-Modi und reduziere Helligkeit am Abend deutlich. Ein Paravent oder ein geschlossener Schrank für Geräte verhindert visuelle Reize. Wenn Lesen auf dem E-Reader sein muss, nutze gelbliche Beleuchtung. So bleibt der Platz konsequent beruhigend, frei von Nachrichtenflut und Benachrichtigungspings, und dein Körper lernt, hier wirklich abzuschalten.
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